Eine geniale Springtidenzählung (STZ)

Es wird wieder gezählt. 1,2,3 usw.

Alter Vatter, das ist mal eine Vogelzählung gewesen Wir sind mal wieder zur Springtide losgezogen und haben alle Vögel der Hallig gezählt. Eigentlcih wäre die STZ (Springtidenzählung) ja schon am Freitag gewesen, aber die musst auf Grund von kaltem windigen Wetter und niedrigen Wasserständen abgesagt werden. Soll mir recht sein. Denn die Zählung gestern ist auf jeden Fall eine der besten Zählungen überhaupt gewesen.

Und auf eine Zählung bei Temperaturen, die so gerade über den Gefrierpunkt liegen muss man sich gut vorbereiten. Nicht nur, dass ich mal wieder das Mechelin-Männchen gemimt habe, nein, wenn es kalt ist dann muss die Wärme auch von Innen kommen. Gesagt getan, Wasser in den Wasserkocher gegeben und die Kaffeemühle rattert. Und ich kann euch sagen, so ein Kaffee bewirkt wahre Wunder!

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Anders als Gedacht – der Schnee ist (endlich) weg

Krasse Scheiße. Von jetzt auf Gleich, so fühlt es sich an, ist es anders. Die letzten Tage ist es verdammt kalt gewesen, doch jetzt ist es anders. Der erste Tag, an dem die Temperaturen nicht im Minusbereich liegen. Das macht es doch angenehm. Sollte man zumindest im ersten Moment denken. Aber ist das auch so?

Hanswarft ganz in weiß. Unsere „Berge“ können auch weiß

Auf jeden Fall fühlt es sich gut an, man friert nichtmehr ’so sehr‘. Es ist immerhin 10°C wärmer, aber irgendwie ist es schon ein wenig komisch.
Heute morgen habe ich erst noch die Wege gestreut. Nicht das jemand ausrutscht. Es ist rutschig gewesen. Doch kaum eine Stunde später, die Sonne ist bereits aufgegangen, ändert sich das Bild. Die Eiszapfen, die überall von den Dachrinnen oder anderen Vorsprüngen gewachsen sind, werden immer kleiner oder fallen gar herunter und zersplittern in tausend Teilchen. Es schmilzt. Es wird anders.

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Ein Gang ins gefrorene Watt

Oh man, dass ist gestern vielleicht ein Erlebnis gewesen. Wie ich gestern bereits geschrieben habe, habe ich vorgehabt ins gefrorene Watt zu gehen. Wie gesagt, dass habe ich eigentlich vorgehabt. Denn es kam anders als ich es gedacht habe.

So sieht es aus, wenn sich Eis über den Wattboden schiebt

Am Deich angekommen erwartete mich ein Bild, dass ich eigentlich schon kannte. Der Schnee türmte sich hinter dem Steinigel und hinter der Steinkante. Das Eis im Watt stapelte sich teilweise übereinander und zwischen den Schollen lag Halbgefrorenes (halb Eis, halb Schnee). „Ok, sieht eigentlich so aus, wie ich es vor 4 Tagen auch gesehen habe“, also rein ins Watt. Vorher noch schnell auf der Station angerufen und bescheid gegeben, dass ich ins Watt gehe. Ins gefrorene Watt wohlgemerkt.

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Schnee, Eiseskälte und deren Folgen

Schnee im Nationalpark. Phänomenal und ein Erlebnis das für mich seinesgleichen sucht

In den vergangenen Tagen musste ich immer wieder feststellen, dass Hooge einem Winterwonderland gleicht. Ein Alpenpanorama kann vielleicht gerade so mit der Landschaft hier mithalten. Doch im gleichen Zug muss auch einmal gesagt werden, dass diese Kälte bzw. das Wetter untypisch für diese Landschaft bzw. das Wattenmeer ist. Auf Grund der Temperaturen des Nordseewassers gefriert es auf den Inseln und Halligen wenig. Wenn dann einmal Schnee auf diesen liegt, dann ist dieser meist schnell wieder verschwunden, denn durch das Meer liegen die Temperaturen meist nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Eine Herzmuscheln im gefrorenen Watt

Aber jetzt ist es anders. Die Temperaturen befinden sich bereits seit Tagen unter dem Gefrierpunkt. Doch welche Folgen dies für das Wattenmeer und seine Bewohner hat, das kann momentan noch nicht abgesehen werden.

So schön die Schneedecke auch ist, sie hat auch so ihre Nachteile. Stelle dir vor, dass auf deinem Teller das genialste Essen liegt. Du hast bereits Messer und Gabel in den Händen. Kommst aber nicht an dein Essen, denn darüber befindet sich eine 30cm dicke Schicht. Da kommst du einfach nicht ran. Du willst es, aber du kannst es nicht. Du hast Hunger, hast dein Essen vor dir, riechst es und der Magen knurrt. Kommst aber nicht ran. Du willst es, du brauchst es, du musst es haben um nicht drauf zu gehen. 

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Schnee. Schnee. und noch mehr Schnee ..

Alter Vatter ist das kalt draußen. Im letzten Beitrag habe ich euch ja noch von Temperaturen bis -2°C erzählt. Doch das ist nichts, denn mittlerweile sind die Minustemperaturen bei -5°C. Wenn ich dann als Michelinmännchen, weil ich so dick eingepackt bin, rausgehe, dann ist es eigentlich warm. Eigentlich! Denn wenn der Ostwind und Schnee erst einmal durchs Gesicht fegt, dann ist es bitterkalt. Gefühlt -14°C. Schön ist da etwas anderes.

Schnee & Ostwind so wie ich es liebe. Mehr oder weniger ..

Dafür ist die Natur umso schöner. Vorgestern Abend begann es zu schneien und bis in die Morgenstunden hörte das auch nicht auf. Wir haben satte 25cm Neuschnee gehabt und alles ist weiß. Naja fast alles, denn bereits in den Morgenstunden wurden die Wege geräumt und die Straßen mit den Radladern geräumt. Für mich als MC Außendienst heißt das, dass das ich um 7Uhr aufgestanden bin und den Schneeschieber aus dem Lager geholt habe. 25cm Schnee bewegen sich nun einmal nicht von jetzt auf gleich an einen anderen Ort. Denn irgendwie muss es ja ein Durchkommen auf den Warften geben. Nicht, dass jemand ausrutscht.

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