Freunde – etwas das man nie vergisst

Liebe Leute, es ist endlich wieder soweit. Nach langer Zeit komme ich einmal wieder zum Schreiben. Vieles ist passiert. So viel, dass ich jede Woche mindestens 2 Einträge schreiben könnte. Die Zeit dazu habe ich leider nicht, denn die Masterarbeit liegt mir immer noch im Nacken. Aber ein Ende ist in Sicht. Dafür sind in letzter Zeit, und allgemein, viele Freunde auf der Hallig gewesen. Manche von hier und manche aus meiner Heimat.

Dieser Eintrag wird sich zur Abwechslung nicht mit Kaffee oder anderen Genussmitteln, wie Momente auf dem Japsand, beschäftigen, sondern mit etwas mir sehr wichtigem. Freunde. Freunde, die ich bereits vor diesem grandiosem Jahr auf der Hallig zu meinen zählen durfte und er beschäftigt sich mit den Freunden, die ich hier oben und in der gesamten Bundesregion gefunden habe.

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Winterseminar im Harz

Letzte Woche bin ich von Montag bis Freitag auf Seminar gewesen. Ehrlich gesagt muss ich auch sagen, dass ich schon gerne zurück möchte. Es war genial! Das Schöne am FÖJ ist, dass wir Freiwilligen unsere Seminare selbst gestalten können und so ging es dieses Mal in den Harz. Genauer gesagt in den Nationalpark Harz, denn das Thema des Seminars ist „Nationalpark“ gewesen. Und so haben wir während des Seminars über all das gequatscht, was einen Nationalpark auszeichnet und besonders welche Schutzstatuten ein Nationalpark inne hat.

Unsere Unterkunft im Harz. Die Hütte der Erlebnistage Harz

Aber jetzt fangen wir erst einmal von vorne an. Wir schreiben Montag den 29. Januar und es geht mit der Bahn in den Harz. Und weil man montags nicht so früh von der Hallig runterkommt bin ich am Abend vorher nach Husum gefahren und konnte bei den Husumer Schutten übernachten. Welch ein Segen =) Besten Dank an dieser Stelle an Lena, Rebecca, Lisa, Nils, Maike & Flo!
Der Tag begann früh und der Zug fuhr auch schon um 8:36 Uhr los. Viel zu früh. ‚Aber da kannst du machen nichts‘. Dafür sind alle top motiviert und so geht es in den Zug in Richtung Braunlage. Und wie das Reisen mit der Deutschen Bahn meistens so ist, da kann es einmal vorkommen, dass man Verspätung bekommt. Natürlich bekommen wir Verspätung und so müssen wir einen unplanmäßigen und nicht gewollten Stopp in Neumünster einlegen.

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Freiwilligendienst beim FÖJ-Wattenmeer. Interesse?!?

Allein für die viele Zeit im Watt lohnt sich ein FÖJ

Sch****, dieser Satz beginnt mit Sch****, aber das als Ausdruck des Erschreckens. Ich muss abermals feststellen, dass die Hälfte meines FÖJ schon vorbei ist. Gerade hat die Zeit angefangen, in der man sich für ein FÖJ am Wattenmeer bewerben kann. Mir kommt es vor als wäre es gestern gewesen, als ich meine eigene Bewerbung abgeschickt habe. Und damit begann eines der besten Jahre, die ich bisher erlebt habe. Ich bereue es nicht und das könnt ihr wenn ihr diesen Block verfolgt bestimmt verstehen. Das FÖJ füllt mich aus und das möchte ich dir, wenn du überlegst eines zu machen, ans Herz legen. Mach es, überlege nicht lange, mach es und du wirst es nicht bereuen.

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Wir suchen die Super-FÖJler – deine Bewerbung ab jetzt!

Ach du heilige Sch****! Jetzt ist es schon mehr als ein Jahr her, dass ich mich hier beworben habe. Ab jetzt ist es wieder möglich sich für ein FÖJ bei uns zu bewerben. Ich weiß noch, als letztes Jahr meine Bewerbung abgeschickt habe.

Wenn du gerne mit Menschen umgehst und zusätzlich noch gerne in der Natur bist, dann bist du bei uns goldrichtig!
Die Überlegung ein FÖJ hier oben an der Küste zu machen und am liebsten auf einer Hallig ist schon lange da gewesen. Das müsste jetzt knapp 5 Jahre her sein.  Irgendwie ist es schon ein Traum den ich da gehabt habe. Und was soll ich sagen „Er ist in Erfüllung gegangen!“ Wie krass nervös ich letztes Jahr gewesen bin. Gefühlt 3 Monate habe ich an meiner Bewerbung gefeilt. Es sollte alles stimmen, denn damit der Traum in Erfüllung geht, dafür bin ich bereit vieles zu geben. Ich weiß auch noch, dass ich zig Freunden die Bewerbung in die Hand gedrückt habe und gefragt habe „Was sagst du, würdest du mich nehmen?“.

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FÖJ als Orientierung

„Ich bin da mal weg“ – so heißt das Buch, dass ich gerade lese. Hape Kerkeling, ein hoch geschätzter und angesehner deutscher Komiker, ging im Sommer 2001 den Jakobsweg. Einen Pilgerweg, ein Weg der mit unter steinig sein kann aber für einen selbst auch Orientierung gibt. Hape beschreibt in seinem Buch wie er diesen Weg empfunden hat und was er dort erlebt. Und beeindruckt. Auch ich bin weg, weg aus meiner Heimat und jetzt ein Jahr auf einer Hallig.

Ich bin dann mal weg. Hape auf dem Weg nach Santiago de Compostela und ich nach Hooge

Beim Lesen des Buches kam bzw. kommt mir noch immer der Gedanke, dass das FÖJ bzw. ein Freiwilligendienst die Menschen lenkt. Beim Gang über den Jakobsweg kommt Hape ins denken, ins Denken wie das Leben ist und reflektiert sich selbst. Und genauso ist es doch auch bestimmt während des Freiwilligendienstes. Man macht sich Gedanken darüber wo es nach dem Freiwilligen Jahr hingehen soll. Man sucht nacht Orientierung.
Für mich ist das vielleicht klar, aber für viele andere, die meist nach der Schule bzw. dem Abitur ein Freiwilliges Jahr machen, meist nicht.

Ich stelle mir das so vor, dass eine schwerreiche Etappe beim Jakobsweg, im Freiwilligendienst ein Gedanke mit sich selbst ist. Wo will ich hin? Ist das, was ich gerade mache das richtige für mich? Habe ich Spaß? Doch dann wenn man sich viele Gedanken darüber gemacht hat, mal links und mal rechts schaut, dann weiß man, man ist angekommen. Man hat das Ziel erreicht.

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