Bewerberzeit

Wie ihr es bestimmt schon festgestellt habt ist es in der letzten Zeit sehr ruhig auf diesem Blog gewesen. Doch das hat auch so seine Gründe. Zum einen verschlingt meine Abschlussarbeit gerade sehr viel Zeit und es ist Bewerberzeit gewesen. Bewerberzeit, was ist denn das?

Vor einem Jahr habe ich nur davon Träumen können, Zeuge eines Landunters werden zu dürfen
Ohne das es jetzt makaber gemeint ist. „Der Anfang vom Ende“. Mein Jahr hier auf Hooge wird ‚bald‘ vorbei sein und nach mir werden wieder neue Schutten kommen. Die die es sich vorstellen können und durch das Bewerbungsverfahren gekommen sind, die sind jetzt bei uns auf der Hallig gewesen. Wir möchten von uns auf, dass die die uns einmal beerben werden wissen, wie das Leben auf der Hallig ist und wie wir arbeiten. Außerdem möchten wir auch wissen, wie die Leute drauf sind, denn die Zusammensetzung muss stimmig sein.

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Eine geniale Springtidenzählung (STZ)

Es wird wieder gezählt. 1,2,3 usw.

Alter Vatter, das ist mal eine Vogelzählung gewesen Wir sind mal wieder zur Springtide losgezogen und haben alle Vögel der Hallig gezählt. Eigentlcih wäre die STZ (Springtidenzählung) ja schon am Freitag gewesen, aber die musst auf Grund von kaltem windigen Wetter und niedrigen Wasserständen abgesagt werden. Soll mir recht sein. Denn die Zählung gestern ist auf jeden Fall eine der besten Zählungen überhaupt gewesen.

Und auf eine Zählung bei Temperaturen, die so gerade über den Gefrierpunkt liegen muss man sich gut vorbereiten. Nicht nur, dass ich mal wieder das Mechelin-Männchen gemimt habe, nein, wenn es kalt ist dann muss die Wärme auch von Innen kommen. Gesagt getan, Wasser in den Wasserkocher gegeben und die Kaffeemühle rattert. Und ich kann euch sagen, so ein Kaffee bewirkt wahre Wunder!

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Was macht man als Freiwilliger auf Hallig Hooge?

 

Landunter und es guckt nur noch eine Warft aus dem Wasser heraus

Wir schreiben Mittwoch den 14.02.2018. Heute ist er angebrochen, der Tag der aller Tage, mein letzter Urlaubstag. In den vergangenen 1,5 Wochen bin ich viel unterwegs gewesen, ich bin in Neumünster, Flensburg, Süddänemark und rund eine Woche in meiner Heimat, Westfalen. An Karneval kommt das gesamte Dorf zusammen und feiert zusammen. Ich treffe alte Bekannte und lerne auch neue Leute kennen. Und alle haben etwas gemeinsam, dann wenn ich erzähle, dass ich gerade auf einer Hallig lebe. Auf Hooge! Hier meine Top10-Fragen, die mir Bekannte und Menschen, die noch nie auf einer Hallig gewesen sind stellen.

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Es ist vollbracht! – meine bestandene Kompassprüfung

Es ist vollbracht! So oder so ähnlich könnte es heißen, wenn ich von meiner gestrigen Kompassprüfung berichte. Aber vielleicht hole ich etwas weiter aus, denn eigentlich geht’s um unsere Außensandbank dem Japsand. Wer mir auf Instagram folgt der weiß, dass ich es via Instagram mitteilen wenn ich auf dem Japsand bin. Solch einen Lebensraum habe ich selten gesehen, denn er ist sehr groß, niedrig und ohne menschliche Einwirkung einfach da.

Weite und noch viel weiter

Der Japsand, eine der 3 großen Außensandbänke (Jap-, Norderoog- und Süderoogsand) Nordfrieslands, kann von Hooge aus bewattwandert werden und gilt dadurch, dass er in der Schutzzone 1 des Nationalparks liegt als streng geschützt. Lediglich für Monitorings und Führungen mit Besuchern dürfen wir diesen als Nationalparkbetreuer betreten. Jetzt im Winter ist auf dem Japsand selbst nicht viel leben. Lediglich ein paar rastende Vögel und die Dünengräser bzw. charakteristischen Pflanzen für Primärdünen (die erste Form von sich bildenden Dünen) sind dort anzutreffen. Im Sommer türmen sich diese Primärdünen bis zu einem Meter hoch und jetzt im Winter sind sie dem Erdboden gleichgemacht. Und warum? Naja, der Japsand ist nicht besonders hoch, gerade einmal 80cm und wenn dann einmal ein Hochwasser über diese Marke von 80cm steigt, dann werden die Dünen abgetragenTrotz allem ist ein Besuch auf dem Japsand etwas für mich, von dem ich nach Tage danach zehren kann.

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Ein neues Jahr beginnt

„I am back“ so oder so ähnlich könnte es gerade heißen. Nach den Weihnachtstagen und Silvestern bin ich jetzt wieder auf Hooge. Und oh Wunder, es hat sich nicht viel geändert. Jetzt hat das neue Jahr begonnen und ich bin schon über ein halbes Jahr hier auf Hooge. Die Zeit vergeht wie Fluge. Noch 7 Monate und dann ist mein FÖJ auf der Hallig auch schon wieder rum. Das geht doch viel zu schnell!

Eiskaltes Wetter, aber die glasklares Licht

Zu Hause ist es schön gewesen und man hat alle Freunde wieder gesehen. Aber jetzt wieder auf Hooge zu sein ist mindestens genauso schön. Die Warften stehen genauso da wie immer ‚wie auf einer Perlenkette aufgereiht“.

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