Bewerberzeit

Wie ihr es bestimmt schon festgestellt habt ist es in der letzten Zeit sehr ruhig auf diesem Blog gewesen. Doch das hat auch so seine Gründe. Zum einen verschlingt meine Abschlussarbeit gerade sehr viel Zeit und es ist Bewerberzeit gewesen. Bewerberzeit, was ist denn das?

Vor einem Jahr habe ich nur davon Träumen können, Zeuge eines Landunters werden zu dürfen
Ohne das es jetzt makaber gemeint ist. „Der Anfang vom Ende“. Mein Jahr hier auf Hooge wird ‚bald‘ vorbei sein und nach mir werden wieder neue Schutten kommen. Die die es sich vorstellen können und durch das Bewerbungsverfahren gekommen sind, die sind jetzt bei uns auf der Hallig gewesen. Wir möchten von uns auf, dass die die uns einmal beerben werden wissen, wie das Leben auf der Hallig ist und wie wir arbeiten. Außerdem möchten wir auch wissen, wie die Leute drauf sind, denn die Zusammensetzung muss stimmig sein._

Von Mitte März bis vergangenen Mittwochen haben wir jetzt jeden Tag BewerberInnen bei uns gehabt und ihnen unsere Arbeit und die wunderschöne Hallig gezeigt Doch das hört nicht nach der Arbeit auf, sondern geht auch abends weiter, da man tagsüber nicht immer die Zeit hat die BewerberInnen richtig kennenzulernen. Vor einem Jahr bin ich hier Bewerber gewesen und habe gehofft, dass man mich nimmt. Ich wollte und will es noch immer, diese Zeit auf Hooge, die genial ist und ich auch nichtmehr missen möchte.

Ziel erreicht: Ein Jahr auf Hallig Hooge
So saßen wir oft noch abends zusammen und haben etwas gespielt oder einfach nur gequatscht. Es ist richtig cool gewesen viele Menschen, die alle auf ihre eigene Art anders sind kennenzulernen. Und sie kamen aus allen Deutschland, z.B. aus meiner Heimat NRW oder sogar aus dem französischen Elsass.

Es ist spannend gewesen alle einmal kennenzulernen, doch sind die Tage für mich recht anstrengend gewesen. Meistens ging der Wecker um 7 Uhr und ich habe mich noch vor Arbeitsbeginn an meine Abschlussarbeit gesetzt. Abends nach dem wir dann noch etwas gespielt wurde ging es dann weiter mit Texten lesen. Die Zeit für einen selbst fehlte einem da schon sehr und so erging es jedem von uns im Team. Wir haben uns zusammengerissen und ich finde, dass wir dadurch weiter zusammengeschweißt worden sind.

Schlussendlich ist die Bewerberzeit anstrengend gewesen, aber finde es umso schöner, dass wir unsere NachfolgerInnen selbst mit aussuchen können. Das ist für mich Partizipation. Das wofür die Schutzstation Wattenmeer und das FÖJ stehen.

In diesem Sinne. Erstmal!

 

 

 

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